Kraut und Wurzel Hexereien

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TalLä Ernte
 
 
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TalLä eingelegt
Zu jeder Jahreszeit
bietet die Natur andere Köstlichkeiten – selbst im Winter: mal sind es Früchte, mal Blätter und Stengel, mal Samen und mal Wurzeln. Koreaner sind Meister, dieses Angebot der Natur zu nutzen und – sehr experimentell – daraus wunderbare Kleinigkeiten zu zaubern. Die Darreichung wird geradezu zelebriert, wenn diese kleinen Naschereien sich um des Gastes Reisschale versammeln – und nach einer Weile bringt die Gastgeberin noch eine Kleinigkeit und zum Ende noch eine und – für besondere Freunde – noch eine ganz seltene. Natürlich alles selbst gesammelt im Wald oder auf der Wiese, oder irgendwo aus der Erde geholt, oder – weil es dieses Kraut hier gar nicht gibt – extra von weither mitgebracht und mühsamst geschält, gespalten, geputzt und gepult.
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Je nach Jahreszeit werden die Dinge roh gegessen, oder gewürzt, gedämpft oder getrocknet, fermentiert oder eingelegt. Hunderte von Extrakten werden verwendet, und tausende von Kleinstrezepten kitzeln
die seltsamsten Aromen hervor. Wer dieser Vielfalt einmal ansatzweise begegnet ist, kann erahnen, welch unglaublicher Erfahrungsschatz sich dahinter verbirgt mit diesen und jenen Wirkkräften für Leib und Seele.
 
Leider stoßen wir mit unserer kleinen Küche hier an Grenzen und können dieses Wunderwerk der koreanischen Hexenküche nicht in aller Breite präsentieren. Doch wollen wir versuchen – je nach jahreszeitlichem Angebot – einige wenige dieser Kostbarkeiten zu wundersamen Köstlichkeiten zu verarbeiten.
 
 
 
Viele der Kräuter werden selbst geerntet, geputzt und eingelegt. Pilze, Knoblauch und natürlich das KimChi werden nach Hausrezepten eingelegt und fermentiert.
NaNum – koreanische Seelenspeisen – das Ein mal Eins